
Das erste Mal sah ich die verzehrfertigen Mini-Mörchen im Superstore in San Francisco. Ganz praktisch zum Futtern vom Fernseher und süß schmecken sie auch. Später gab es dann noch schmale Apfelscheiben, ebenso fertig gewashen und verpackt im Bio-Superstore in Los Angeles. Und das zweite Mal sah ich sie dann in Berlin, Bei Lidl oder war es Kaisers? Jedenfalls war es ziemlich genau dasselbe Tütendesign und tatsächlich, auf der Rückseite stand der Beweis: Made in USA. Haten Sie mich nicht für konservativ, aber müssen Möhrchen aus den USA nach Deutschland gebracht werden? Können deutsche Bauern keine zarten Minimöhrchen ernten, schälen und abpacken? Wie viel vom Ladenpreis um 1,59 Euro geht da wohl für den Transport drauf? Andererseits die Erdbeeren kommen ja im Moment auch noch aus Spanien und werden dann am Beelitzer Spargelhofladen verkauft. Und die Kiwis und all die Exoten werden auch vom anderen Ende der Welt hierher geflogen. Warum nicht auch Möhren…?!
Archiv für Mai, 2009
Erdbeeren aus Spanien okay, aber Karotten aus USA?!
Ausgestorbene Retro-Snacks: Baff, Lila Pause und Co
Ich besitze eine erstaunlich gute Geruchs- und Geschmackserinnerung. Den Duft der Waldhimbeeren, die ich als kleines Kind im Garten eines Onkels (der als deutscher Nazi nach dem Krieg im österreichischen Exil lebte) gesammelt habe, kann ich genau erinnern und bis heute mit dem Geruch zeitgenössischer Himbeeren vergleichen. Ähnlich geht es mir mit vielen Süßigkeiten, die es heute nicht mehr gibt oder deren Zutatenmischung nachhaltig verändert wurde. Ich bin mir sicher: Weder Milky Way, noch Caramac oder die Quality Street-Toffees von Rowentry Macintosh (inzwischen zu Nestle) schmecken heute noch so wie zu der Zeit als ich Kind war. Wahrscheinlich werden heute billigere (Ersatz-)Zutaten verwendet oder die Rezepte „optimiert“. Andere Lebensmittel hat gar das Zeitliche gesegnet. Wer kennt noch die folgenden und kann mir bei der Geschmacksbeschreibung helfen?










