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	<title>Numrich's Blog</title>
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	<description>Gedanken, Ideen, Texte von Oliver Numrich</description>
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		<title>Numrich's Blog</title>
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		<title>Häufige Bedienungsfehler beim iPhone</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Nov 2009 09:58:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>numrich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie war ich besellt, als ich endlich das neue iPhone3GS in Händen hielt. Aus Sorge um seine Unversehrheit zog ich einen schwarzen Gummischutzbezug drüber, den ich noch vom ähnlichgroßen iPod hatte. Das war mein Fehler Nummer 1!
Denn von Anfang an hat mein neues Handy gesponnen, wenn jemand anrief oder ich jemanden anrief: Ständig war der [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=numrich.wordpress.com&blog=5450098&post=873&subd=numrich&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Wie war ich besellt, als ich endlich das neue iPhone3GS in Händen hielt. Aus Sorge um seine Unversehrheit zog ich einen schwarzen Gummischutzbezug drüber, den ich noch vom ähnlichgroßen iPod hatte. Das war mein <strong>Fehler Nummer 1</strong>!</p>
<p>Denn von Anfang an hat mein neues Handy gesponnen, wenn jemand anrief oder ich jemanden anrief: Ständig war der Bildschirm schwarz und ich konnte überhaupt nichts mehr einstellen oder bedienen. Es dauerte aber etwas, bis ich darauf kam, woran es lag. Bei der Suche nach häufigen Fehlern auf entsprechenden Onlineforen stellte ich fest, dass das iPhone einen lichtempfindlichen Sensor am Telefonlautsprecher hat, also da, wo man das Ohr ranhält. Dieer Sensor wurde von meiner nicht genau passenden Gummihülle verdeckt, woraufhin das iPhone den Bildschirm deaktiviert. Der im Grunde kluge Hintergrundgedanke der Entwickler ist: Wenn man das iPhone ans Ohr hält, wird der Sensor verdeckt, der daraufhin den Bildschirm auf schwarz schaltet, damit man nicht versehentlich mit Ohr oder Wange Tasten auf dem berühurngsempfindlichen Bildschirm drückt und irgendetwas auslöst, das man nicht wollte. Tricky, schön, aber man muss es wissen! Und in der sehr knapp gehaltenen Gebrauchsanweisung findet man natürlich nichts dazu.</p>
<p>Kommen wir zum <strong>2. Problem</strong>, das sich immer wieder einstellte: Ich liebe Applikationen und gebe es zu: Ich abe sehr viel aufs iPhone geladen, kostenlose genau so wie welche, die man bezahlen muss. Irgendwo las ich, dass manche Applikationen das iPhone verlangsamen, weil sie im Hintergrund mitlaufen und den Chip belasten, oder weil sie einfach mangelhaf programmiert sind. Also schon ich es darauf, dass mein Bildschirm häufig einfror und sich nicht mehr bedienen lassen wollte. Erst wenn ich wieder den Mittelknopf gedrückt hatte, reagierte die Anzeige wieder. Ich habe daruaf etliche Apllikationen gelöscht und trotzdem hörte das Problem nicht auf. Was hatte ich vergessen? Ganz einfach die automatische Tastensperre, die unter den Einstellungen zu bearbeiten ist! Hier war eine Minute eingestellt und das entsprach etwa dem Zeitraum, nachdem ich immer angefangen hatte, mich zu ärgern, weil wieder nichts ging.</p>
<p><em>Weitere Probleme mit dem iPhone und ihre Lösungen folgen&#8230;.</em></p>
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		<title>Facebook: Lohnenswerte Gerichte bei Café Word</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Nov 2009 09:30:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>numrich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wer hat nicht schon wertvolle Arbeitszeit mit einem dieser Spiele auf Facebook vertrödelt wie FarmTown, Happy Aquarium oder Cafe World. Meist geht es dabei darum etwas aufzubauen: Eine Farm, ein Aquarium oder eben ein Restaurant und dabei täglich aufs Neue Aufgaben zu erledigen, die das virtuelle Reich weiter wachsen lassen. Das Prinzip ist dasselbe wie [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=numrich.wordpress.com&blog=5450098&post=870&subd=numrich&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Wer hat nicht schon wertvolle Arbeitszeit mit einem dieser Spiele auf Facebook vertrödelt wie FarmTown, Happy Aquarium oder Cafe World. Meist geht es dabei darum etwas aufzubauen: Eine Farm, ein Aquarium oder eben ein Restaurant und dabei täglich aufs Neue Aufgaben zu erledigen, die das virtuelle Reich weiter wachsen lassen. Das Prinzip ist dasselbe wie früher bei Tamagotchis: Wer sein Spiel vernachlässigt und zum Beispiel wegen Arbeit oder Urlaub nicht täglich seinen Verpflichtungen nachkommt, kriegt Probleme: Die Ernte verdirbt, die Fische werden krank oder verhungern und in der Gastronomie verderben die Speisen. Schon bei der Auswahl der angebotenen Speisen sollte der neue Wirt genau überlegen, wann er wieder online sein kann, denn die Zubereitungszeiten reichen von 5 Minuten bis zu 2 Tagen. Außerdem bieten die Gerichte unterschiedliche Verdienstmöglichkeiten. Nachfolgend eine Liste der Gerichte mit dem höchsten Gewinnfaktor &#8211; die schnellen Gerichte bieten dabei natürlich einen niedrigeren Return on Investment (ROI) als die langwierigen. Die Kosten für die Reinigung des Herds sind eingerechnet:</p>
<p>Vampir-Steak    6,4 (Faktor)<br />
Kräuter Heilbutt    6,3<br />
Brathühnchen    5,2<br />
Kürbiskuchen    4,9<br />
Käsekuchen    4<br />
Peking Ente    4<br />
Vodoo Hähnchenbrust-Salat    3,7<br />
Zwiebelsuppe   3,2<br />
Roastbeef    3,2<br />
Tony&#8217;s Pizza    3,1<br />
Spaghetti Bolognese    3<br />
Karamel-Apfel    2,9<br />
Fruchtsalat    2<br />
Krabben-Cocktail    1,9<br />
Cheeseburger    1,7<br />
Tiki Massala    1,6<br />
Gyros mit Pommes    1,5<br />
Tortilla Chips    1,44</p>
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		<title>Mein schönes CSD-Wochenende 2009</title>
		<link>http://numrich.wordpress.com/2009/08/02/mein-schones-csd-wochenende/</link>
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		<pubDate>Sun, 02 Aug 2009 18:16:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>numrich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[tip berlin-Autor Oliver Numrich verrät, was er am CSD-Wochenende in Berlin so treibt.
Freitag, 26. Juni 
Seit auf jeder Ratgeberseite steht, dass Gutscheine juristisch gesehen mindestens ein Jahr gültig sein müssen, fehlt mir der nötige Termindruck, sie einzulösen. Vor vielen Jahren habe ich zum Geburtstag den Eintritt in das Liquidrom geschenkt bekommen, den Besuch aber stets [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=numrich.wordpress.com&blog=5450098&post=859&subd=numrich&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>tip berlin-Autor Oliver Numrich verrät, was er am CSD-Wochenende in Berlin so treibt.</p>
<p><strong>Freitag, 26. Juni </strong></p>
<p>Seit auf jeder Ratgeberseite steht, dass Gutscheine juristisch gesehen mindestens ein Jahr gültig sein müssen, fehlt mir der nötige Termindruck, sie einzulösen. Vor vielen Jahren habe ich zum Geburtstag den Eintritt in das Liquidrom geschenkt bekommen, den Besuch aber stets vor mir her geschoben und dann war das Tempodrom plötzlich insolvent und der Wellnesstempel dicht. Jetzt gab es wieder einen Gutschein fürs Baden, sogar mit inkludiertem Willkommens-Prosecco anlässlich von CSD und Pride Week. Freitagabend lös ich ihn ein…!</p>
<p><span id="more-859"></span><strong>Samstag, 27. Juni</strong></p>
<p>Ich gehe lieber zum Transgenialen CSD, anstatt als Touristenplaisier auf dem Kudamm zu enden. Dieses Jahr beginnt die Demo in Friedrichshain – angeblich weil einer der Organisatoren dort wohnt. Ganz abgesehen von mehr Bequemlichkeit für Einzelne – ich finde es wirklich sinnvoll, auch mal in Kreuzbergs Appendix die Regenbogenfahne hoch zu halten. Am Ende der Demoroute steht sicherlich das Habibi in der Oranienstraße 30. Dessen Wirt soll kürzlich ein Schwulenpaar mit einer Eisenstange angegriffen haben und jetzt ist hier Mahnwache angesagt. Irgendwie habe ich das Gefühl, die Toleranz gegenüber Andersliebenden ist endgültig aufgebraucht &#8211; zumindest in einigen Ecken Berlins.</p>
<p>Um nach all der Aufregung wieder zu Kräften zu kommen, gehe ich ins „Pata Pata“ an der Kottbusser Brücke (Graefestraße 93). Als Spezialitäten des Exoten-Imbiss gelten Backkartoffeln mit frischem Minzjoghurt, Banana-Bread und Empanadas, das sind gefüllte südamerikanische Teigtaschen mit Koreander-Chili-Dip. Aber ich bevorzuge das hausgemachte Chili con Carne.</p>
<p>Erst fiel das Verfassungsgericht, dann der Senat: Nur fünf Monate währte die schöne rauchfreie Zeit in Berliner Kneipen. Auch das Konrad Töns, das ich gerade zur Lieblings-Trash-Bar erküren wollte, ist jetzt wieder verqualmt. Wo kann man noch gesellig sein, ohne verpestet zu werden? Ich werde mich wohl für das Golden Finish entschließen. Die schwule Bar von Marc und Marcel ist noch neu im Straßenbild des Wrangelkiez, die Wandmalerei nicht jedermanns Sache und auch hier wird geraucht, aber an einem milden Sommerabend man kann in netter Runde vor der Tür sitzen und den alltäglichen Radau in 36 miterleben.</p>
<p><strong>Sonntag, 28. Juni </strong></p>
<p>Das Schönste am Sonntag sind die ruhigen Stunden am Morgen, wenn ich mit einem großen Becher Kaffee neben mir im Bett ein Buch lese. Ich bete, dass die Kinder im Hinterhof nicht wieder so laut rumschreien. Gegen Mittag lasse ich mich vom Hyperlinkstrudel des Internets mitreißen, aber erst, nachdem ich mein Persönlichstes nach außen gekehrt und auf Facebook und Xing meine täglichen Eintragungen erledigt habe – ganz zu Schäubles Freude. Meine Hoffnung ist, dass die Datenschnüffler aus der schieren Menge kleinteiliger Info-Häppchen in all den Blogs, Foren und Communities nichts Verwertbares mehr filtern können und gleichsam daran ersticken. Außerdem schreibe ich Beiträge für mein <a href="http://www.langeoog.wordpress.com" target="_blank">Langeoog-Blog</a>, in dem ich die braune Vergangenheit meiner ostfriesischen Heimatinsel aufarbeite.</p>
<p>Mein Ärger über die Zigarettenmafia verraucht nicht so schnell und so plane ich für den Nachmittag, die „Route 1“ des Reiseführers durch den Berliner Lobbyisten-Dschungel abzuwandern, der von der Initiative <a href="http://www.lobbycontrol.de" target="_blank">LobbyControl</a> herausgegeben wurde. Startpunkt ist der Verband der Chemischen Industrie (Ziehkinder Helmut Kohl, Friedrich Merz u. a.) in der Neustädtischen Kirchstraße, Schlusspunkt der Reichstag. Auf dem Weg liegt auch der Deutsche Zigarettenverband, der wichtigste Interessenvertreter der Tabakindustrie. Vorsitzende: Eine ehemalige Grünen-Bundestagsabgeordnete. Wer wundert sich?</p>
<p>Am frühen Abend bleibe ich gleich in Mitte und hole mir eine schnelle Stärkung im DUDU am Rosenthaler Platz. Das Asia-Restaurant hat mir eine Freundin empfohlen, die dort manchmal aushilft und bezeugt, dass alles – auch hinter den Kulissen &#8211; total reinlich sei und gute Produkte verwendet würden, häufig sogar Bio-Sachen. Denn seit ich die Ekelliste des Bezirksamts Prenzlauer Berg online durchblättert habe, kann ich kein Restaurant mehr aufsuchen ohne mir katastrophalen hygienischen Umstände in der Küche auszumalen. Warum gibt es eine so eine effiziente Kontrolle nicht in ganz Berlin?!   Abend Lange war es geplant, am Sonntagabend ist es endlich soweit: Mit einer großen Freundesclique besuche ich Mel Brooks „Producers“ im Admiralspalast. Weil das Privattheater so überaus knauserig ist mit Pressekarten, hat ein Freund, der sich damit brüstete Vergünstigen über seine Firma zu erhalten, die Karten bestellt: Sage und schreibe 65 Euro muss ich jetzt für die Karte berappen! Dieser Preis ist dem New Yorker Broadway ebenbürtig &#8211; hoffentlich ist es das Stück auch. Ich kenne beide Verfilmungen von 1968 und 2005 und habe große Angst davor, die Lieder auf Deutsch zu hören. Hoffentlich wird es gut.</p>
<p>Oliver Numrich ist Gelegenheitsautor des tip, Fachautor für PR und Fundraising sowie Geschäftsführer der <a href="http://www.blaetterwald.org" target="_blank">blätterwald GmbH</a>, die Non-Profit-Organisationen in Fragen der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit berät.</p>
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		<title>Erdbeeren aus Spanien okay, aber Karotten aus USA?!</title>
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		<pubDate>Sat, 09 May 2009 17:18:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>numrich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das erste Mal sah ich die verzehrfertigen Mini-Mörchen im Superstore in San Francisco. Ganz praktisch zum Futtern vom Fernseher und süß schmecken sie auch. Später gab es dann noch schmale Apfelscheiben, ebenso fertig gewashen und verpackt im Bio-Superstore in Los Angeles. Und das zweite Mal sah ich sie dann in Berlin, Bei Lidl oder war [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=numrich.wordpress.com&blog=5450098&post=839&subd=numrich&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><a href="http://numrich.files.wordpress.com/2009/05/karottentute_vorne.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-840" title="Karottentüte_vorne" src="http://numrich.files.wordpress.com/2009/05/karottentute_vorne.jpg?w=150&#038;h=131" alt="Karottentüte_vorne" width="150" height="131" /></a><a href="http://numrich.files.wordpress.com/2009/05/karottentute.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-841" title="Karottentüte" src="http://numrich.files.wordpress.com/2009/05/karottentute.jpg?w=150&#038;h=97" alt="Karottentüte" width="150" height="97" /></a>Das erste Mal sah ich die verzehrfertigen Mini-Mörchen im Superstore in San Francisco. Ganz praktisch zum Futtern vom Fernseher und süß schmecken sie auch. Später gab es dann noch schmale Apfelscheiben, ebenso fertig gewashen und verpackt im Bio-Superstore in Los Angeles. Und das zweite Mal sah ich sie dann in Berlin, Bei Lidl oder war es Kaisers? Jedenfalls war es ziemlich genau dasselbe Tütendesign und tatsächlich, auf der Rückseite stand der Beweis: Made in USA. Haten Sie mich nicht für konservativ, aber müssen Möhrchen aus den  USA nach Deutschland gebracht werden? Können deutsche Bauern keine zarten Minimöhrchen ernten, schälen und abpacken? Wie viel vom Ladenpreis um 1,59 Euro geht da wohl für den Transport drauf? Andererseits die Erdbeeren kommen ja im Moment auch noch aus Spanien und werden dann am Beelitzer Spargelhofladen verkauft. Und die Kiwis und all die Exoten werden auch vom anderen Ende der Welt hierher geflogen. Warum nicht auch Möhren&#8230;?!</p>
  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/numrich.wordpress.com/839/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/numrich.wordpress.com/839/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/numrich.wordpress.com/839/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/numrich.wordpress.com/839/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/numrich.wordpress.com/839/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/numrich.wordpress.com/839/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/numrich.wordpress.com/839/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/numrich.wordpress.com/839/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/numrich.wordpress.com/839/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/numrich.wordpress.com/839/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=numrich.wordpress.com&blog=5450098&post=839&subd=numrich&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		<title>Ausgestorbene Retro-Snacks: Baff, Lila Pause und Co</title>
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		<pubDate>Sat, 09 May 2009 09:25:40 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><div id="attachment_863" class="wp-caption alignleft" style="width: 234px"><a href="http://numrich.files.wordpress.com/2009/05/mitbringeselhaufen_klein.jpg"><img class="size-medium wp-image-863" title="Mitbringeselhaufen_klein" src="http://numrich.files.wordpress.com/2009/05/mitbringeselhaufen_klein.jpg?w=224&#038;h=300" alt="Freiheit des Konsums" width="224" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Freiheit des Konsums: Mitbringsel von der vorletzten USA-Reise</p></div>
<p>Ich besitze eine erstaunlich gute Geruchs- und Geschmackserinnerung. Den Duft der Waldhimbeeren, die ich als kleines Kind im Garten eines Onkels (der als deutscher Nazi nach dem Krieg im österreichischen Exil lebte) gesammelt habe, kann ich genau erinnern und bis heute mit dem Geruch zeitgenössischer Himbeeren vergleichen. Ähnlich geht es mir mit vielen Süßigkeiten, die es heute nicht mehr gibt oder deren Zutatenmischung nachhaltig verändert wurde. Ich bin mir sicher: Weder Milky Way, noch Caramac oder die Quality Street-Toffees von Rowentry Macintosh (inzwischen zu Nestle) schmecken heute noch so wie zu der Zeit als ich Kind war. Wahrscheinlich werden heute billigere (Ersatz-)Zutaten verwendet oder die Rezepte &#8222;optimiert&#8220;. Andere Lebensmittel hat gar das Zeitliche gesegnet. Wer kennt noch die folgenden und kann mir bei der Geschmacksbeschreibung helfen?</p>
<h1><span id="more-474"></span>Was es bei uns nicht mehr zu kaufen gibt</h1>
<p><strong>McTwo</strong> &#8211; Ein Bier-Limo-Gemisch mit so hohem Chininanteil, dass ich vom Genuss sofort Hautausschlag bekam</p>
<p><strong>Ferechi </strong>- Die ersten Light-Chips mit weniger Fett. Schmeckten nicht so fad wie heutige Backofenchips soweit ich mich erinnere.</p>
<p><strong>Wunderball </strong>- ein riesiges Kaugummi, rund und groß wie ein Tischtennisball, mit mehreren Geschmacksschichten, die man nacheinander ablutschen konnte. Darunter waren, wenn man Pech hatte, auch recht eklige wie Salmiak oder ähnlich bitter-salzige Schichten. Der hohle Kaugummikern war so groß und hart, dass ich die Kugel nur zerbeißen konnte, wenn ich mit den Händen den Unterkiefer an den Oberkiefer drückte.</p>
<p><strong>Gino Ginelli</strong>-Eis von Langnese. Die Bällchen waren besonders groß und dafür ordentlich teuer.</p>
<p><strong> </strong></p>
<div id="attachment_483" class="wp-caption alignleft" style="width: 124px"><strong><strong><a href="http://numrich.files.wordpress.com/2008/11/bazooka-collection_klein.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-483" title="bazooka-collection_klein" src="http://numrich.files.wordpress.com/2008/11/bazooka-collection_klein.jpg?w=114&#038;h=96" alt="In Israel noch zu haben, sogar mit Bazooka Joe" width="114" height="96" /></a></strong></strong><p class="wp-caption-text">In Israel noch zu haben, sogar mit Bazooka Joe</p></div>
<p><strong>Bazooka </strong>- lecker künstlich schmeckendes Hart-Kaugummi von Topps Company &#8211; das es zumindest noch in Israel zu kaufen gibt. Bei Wikipedia heißt es dazu: Die Firma begann während des zweiten Weltkriegs mit der Erzeugung diese Produkts, das in seiner blau-weiß-roten Verpackung an die US-amerikanischen Nationalfarben erinnert. Mit dem Bazooka Gum wird daher auch immer amerikanischer Patriotismus assoziiert. In der Verpackung ist außerdem traditionell ein kleiner Comic-Strip mit der Hauptfigur Bazooka Joe enthalten. Der Bazooka Gum war bis in die 1990er Jahre auch in Europa zu kaufen und ein bekanntes Markenprodukt, ist aber heute nur noch eher selten zu finden. Der Name des Kaugummis soll von dem gleichnamigen Instrument abgeleitet sein, das in den Zwanziger Jahren von Bob Burns entwickelt wurde.</p>
<p><strong>Baff </strong>- Karamellpuffmais von Bahlsen, wurde erst kürzlich (2007) eingestellt wegen mangelnder Nachfrage.</p>
<p>Das Schicksal der <strong>Bonito</strong>-Schokolinsen scheint mir eng mit dem der Treets verbunden zu sein: M&amp;Ms kam, übernahm und machte beide platt, um sie durch M&amp;M mit und ohne Erdnuss zu ersetzen. Dabei knisterten die dünnen Papiertütchen der Bonitos so schön und sie sind mir auch wohlschmeckender in Erinnerung als die M&amp;Ms, deren sensorische Qualität immer schlechter wird. Irgendwann wird überhaupt kein Kakao mehr enthalten sein.</p>
<p>Milka <strong>Lila Pause</strong> &#8211; um die süßen Schokoriegel mit unterschiedlicher gehaltvoller Füllung zu kaufen ging es in jeder großen Pause zu &#8222;Erna&#8220;, der Betreiberin des Schulhofkiosks unseres ostfriesischen Gymnasiums (Oxymoron?). Ich erinnere mich noch an die Geschmacksrichtungen Erdbeer, Joghurt und Erdnuss (oder war es Haselnuss?). 2007 wurde die Produktion eingestellt. Warum eigentlich? Wikipedia schreibt dazu: Das Produkt wurde 1986 eingeführt. Mit dem Werbeslogan und der Werbemusik &#8222;Die schönsten Pausen sind lila!&#8220; wurde die Lila Pause in den 90er Jahren sehr bekannt. Es gab sie in nahezu allen Geschmacksrichtungen, in denen es auch das Kernprodukt, die Milka-Schokolade, gab: &#8222;Nougat&#8220;, &#8222;Erdbeere&#8220; &#8222;Karamell&#8220; und &#8222;Alpenmilch&#8220;. Nachdem &#8222;Lila Pause&#8220; auf dem Schokoriegel-Markt an Boden verlor, wurde das Produkt einem Relaunch unterzogen, unter anderem wurden die Rezeptur und das Verpackungsdesign samt dem &#8222;Lila Pause&#8220;-Schriftzug geändert und die Lila Pause stärker als Schokoriegel von den Milka-Tafeln abgegrenzt. Zuletzt gab es nur noch die Sorten &#8222;Lila Pause Nuss&#8220; und &#8222;Lila Pause Erdbeerfüllung&#8220;. Durch die Wahl des Namens bzw. des Werbeslogans verband man die Darstellung des Schokoriegels als Zwischenmahlzeit mit dem Milka-Markenzeichen, der seit 1973 lila gefärbten Milka-Kuh. Die Farbe stellt das wichtigste Element der Milka-Markenfamilie dar und wurde in den 1990er Jahren als Farbmarke geschützt. 2007 wurde die Herstellung und der Vertrieb eingestellt.</p>
<p>Vor einigen Jahren sind leider, leider nach kurzer Marktphase in Deutschland die <strong>süß-salzigen Minibretzeln</strong> wieder aus den Regalen verschwunden, die unter dem Brand Ferrero Choclate Chips in markanten, sechseckigen Kartons angeboten wurden. In Amerika sind schoko-ummantelte Mini-Salzbretzeln an jeder Ecke zu haben, hier jetzt leider gar nicht mehr&#8230;so ein Ärger.</p>
<p><strong>Backwarenbesonderheiten &#8211; </strong>Was in Berliner Bäckereien selten geworden ist: Stinknormaler Bienenstich oder Zuckerkuchen (wir Ostfriesen sagen Teekuchen) ohne heraus quetschende Sahneschicht. Wahrscheinlich verdient man nicht genug an dem schlichten Gebäck. Übrigens auch kaum noch zu finden: Die so genannten Wagenräder, zu denen verschieden bestreute Brötchen zusammen gebacken wurden. Auf den frühen Partys meiner Eltern waren Wagenräder zur Mitternachts-Gualschsuppe ein &#8222;Must have&#8220;. Ein Wagenrad hatte etwa den Durchmesser von eienm Meter und bestand aus Sesam-, Mohn- und Kümmelbrötchen.<strong> </strong></p>
<p><strong>Mehrfarbige Weingummi-Figuren, einzeln verpackt</strong>: Die Erinnerung, die ich an diese Figuren habe, ist blass, wenngleich sie selbst sehr bunt waren: Die einzeln verpackten (vorne durchsichtige Plastik, das die Konturen der figur aufnahm, hinten bedruckte Alufolie) Figuren hatten zum Beisipel einen roten Oberkörper und blaue Arme. Was sie darstellten, daran erinnere ich mich nicht. Nur daran, dass ich beim ersten Öffnen befürchtete, der Inhalt wäre flüssig und würde auslaufen. War er aber nicht. Schmeckte wie normales Weingumme, vielleicht etwas süßlicher.</p>
<p>Gibt es eigentlich noch die großen, weißen und rosafarbenen <strong>Mint-Schokolinsen</strong>?</p>
<h1><strong>Was es zeitweilig oder ähnlich noch gibt</strong></h1>
<p><strong>Yes-Torty</strong> (siehe auch mein entsprechender Artikel in diesem Blog): wurde von Nestle übernommen und dann eingestellt, nur manchmal werden sie zeitweilig &#8222;wiederbelebt&#8220;.</p>
<p><strong>Knallkaugummi </strong>in undefinierbarer, roter Geschmacksrichtung in einer kleinen blauen, mit Alufolie ausgeschlagenen Tüte mit einem Außerirdischen drauf. Zum Teil waren darin so große Knallstücke, dass die &#8222;Explosion&#8220; im Mund richtig weh tun konnte.</p>
<p><strong>Schleckmuscheln</strong>: Eine Muschelschale aus Plastik mit fester roter Bonbonmasse ausgefüllt, die man mit der Zunge auslecken konnte.</p>
<p><strong>Colerado</strong> &#8211; Die Gummiwarenmischung von Haribo hat im Laufe der Zeit mehrfach ihre Zusammensetzung geändert &#8211; nebenbei sind die Tüten von Haribo auch immer leichter geworden. Früher waren noch viele kleine hell- und dunkelbraune Hartkaramel-Pillen dabei, die sich beim fortschreitenden Naschen am Boden der Tüte ansammelten und erst wenn es nichts anderes mehr gab, widerwillig verzehrt wurden. Jetzt äße ich eigentlich gerne mal wieder eine.</p>
<p>Die großen <strong>grauen Mäuse</strong> mit der leicht aufbrechenden Haut und zwei Zuckerperlen als rote oder schwarze Augen. Diese Mäuse gibt es noch einzeln in Confiserie-Geschäften zu kaufen, aber kaum noch am Kiosk bei den Stückwaren. Sie sind nicht nur größer als die heute häufig angebotenen weißen Mäuse, die viel zu fest und gummerig sind und dabei säuerlich schmecken. Die &#8222;guten&#8220; weißen Mäuse sind schaumiger und zergehen förmlich auf der Zunge. Im Geschmack sind sie vanilliger. Darüber, welche künstlicher schmecken, gibt es unterschiedliche Auffassungen. Ich erinnere mich daran, dass es früher einmal hieß, in den großen Mäusen seien Stoffe enthalten, die Krebserzeugend seien.</p>
<p><a href="http://numrich.files.wordpress.com/2009/05/schweinespeck1_klein.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-853" title="Schweinespeck1_klein" src="http://numrich.files.wordpress.com/2009/05/schweinespeck1_klein.jpg?w=133&#038;h=150" alt="Schweinespeck1_klein" width="133" height="150" /></a>Rosa-gelbe <strong>FRISIA Schweinespeck-Rauten</strong> von Hitschler, die mir meine Oma früher immer geschenkt hat, finde ich nur noch vereinzelt in Rewe-Märkten oder Karstadt. Das Besondere an ihnen ist der starke Vanille-Geschmack. Auch das Mouthfeel &#8211; wie der moderne Lebensmittelchemiker sich ausdrückt &#8211; ist viel angenehmer als bei den gestreiften und geringelten Schaumwaren, die in großen Spitztüten bei den Discountern verkauft werden. In den Tüten werden immer zehn Rauten-Duos zusammen dargereicht. Auf der Tüte war ein lustiges Schweinchen abgebildet.</p>
<p><strong>Risennappo</strong>, an dem man locker eine Woche seine Zähne abraspeln kann, sehe ich nur noch an Süßigkeitenständen auf Jahrmärkten und bei Karstadt.</p>
<p><strong>Mehrkammertüte mit Zuckerstäbchen und Brause</strong>: Das weiß Stäbchen war aus gepresstem Zucker, es hatte abgerundete Ecken und brach leicht auseinander. Es kam in einer Papiertüte mit mehreren Kammern, der ersten Kammer ganz links, in dem das STäbchen steckte, einer zweiten, größeren Kammer, die etwa zu einem Drittel mit Brausepulver mit Kirschgeschmack gefüllt war und einer dritten Kammer, die Brausepulver einer anderen Geschmacksrichtung enthielt, ich glaube es war Zitrone oder Orange. Beide Pulver warn sehr schwach schäumend und wenig säuerlich. Der Stab musste befeuchtet werden und konnte dann in die Pulverkammern getunkt werden. Neulich sah ich eine ähnliche Tüte in einem Second-Hand-Laden hier in Kreuzberg, die allerdings neben dem Stick drei Kammern mit Pulvern hatte. Wenn ich dazu komme,  gibt es hier bald noch ein Foto davon zu sehen.</p>
<h1><strong>Was wohl leider niemals aussterben wird</strong></h1>
<ul>
<li>Rumkugeln aus dem Supermarkt (früher traditionell das Resteverwertungsprodukt von Bäckereien)</li>
<li>Schokolierte Geleebananen</li>
<li>Fondant-Ostereiernester</li>
<li>Dominosteine</li>
<li>Erfrischungsstäbchen (die sind soooo retro!)</li>
<li>Weiß-rosa gestreifte Mintzucker-Schichtwürfel (haben die auch eine richtigen Namen?)</li>
</ul>
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		<title>Der Wahnsinn geht in die letzte Runde: Die Medienelite kämpft pro Reli</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Apr 2009 17:48:05 +0000</pubDate>
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Es würde keinen wundern, wenn die Zahl der Verkehrsunfälle in Berlin zunimmt, angesichts der vielen Großplakate auf den Grünstreifen, die Autofahrern die Sicht nehmen. Der Kampf der Kirchenfürsten gegen das Unterrichtsfach Ethik geht wenige Wochen vor der Abstimmung in die nächste, alles entscheidende Runde.  Man fragt sich, [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=numrich.wordpress.com&blog=5450098&post=830&subd=numrich&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><strong>Jauch als die neue Jean d&#8217;Arc: &#8222;Freiheit oder Ethik!&#8220;</strong></p>
<p>Es würde keinen wundern, wenn die Zahl der Verkehrsunfälle in Berlin zunimmt, angesichts der vielen Großplakate auf den Grünstreifen, die Autofahrern die Sicht nehmen. Der Kampf der Kirchenfürsten gegen das Unterrichtsfach Ethik geht wenige Wochen vor der Abstimmung in die nächste, alles entscheidende Runde.  Man fragt sich, wo sie das Geld für Plakate und Radiowerbung hernehmen, das doch eigentlich karikativen Zwecke zugehen sollte, anstatt es für diesen politischen Schattenkampf zu verballern. Neue Matadore sind hin zu gekommen. Es sind dieselben, die immer ihr Wort erheben, wenn es um die &#8222;alten deutschen Tugenden&#8220; geht, also darum, dass man pünktlich ist und ein guter Christ und ab und an sein Kind schlagen darf. Sekundärtugenden werden die manchmal genannt, aber dafür schämen muss sich einer wie Günther Jauch nicht. Hat er doch mit der normalen Welt offenbar ohnehin keinen Kontakt mehr. Nachdem die Berliner Kirchenfürsten die Verfassungsklage gegen das Fach Ethik verloren haben, machen sie jetzt auf Graswurzelrevolution und rufen zum Volksentscheid. Auf dem Großplakat mit Günther Jauch steht &#8222;Für die Freiheit&#8220; &#8211; Jauch als die neue Jeanne d&#8217;Arc? Zusammen mit Gott für die Freiheit? Wie müssen sich Wowereit und seine Regierung fühlen, mit so einem Quatsch konfrontiert zu werden? Sind die Bürger wirklich so doof, diese Sprüche zu glauben? Freiheit oder Ethik? Muss man noch erklären, dass die Freiheit, Religion als Zusatzfach zu wählen, schon heute jedem Schüler gegeben ist? Muss man noch erwähnen, dass es nur um die Freheit geht, Ethik, das verhasste Fach, in dem Kinder und Jugendliche verschiedener Religionen gemeinsam über Werte und Glauben sprechen, abwählen zu können? Wie mies ist das,  sich so eine Lügenkampagne auszudenken? Wie mies ist das, dafür sein Gesicht herzugeben, wenn die eigenen Kinder längst auf private Elite-Schulen geschickt werden? Zum Glück ist der Mummenschanz in spätestens zwei Wochen erledigt.</p>
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		<title>Dokumentation: JungdemokratInnen/Junge Linke zum Palituch</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Mar 2009 12:01:41 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Der folgende Text stammt aus einem Flugblatt der JungdemokratInnen/Junge Linke Berlin.
Okay, Du bist etwas verwundert. Du trägst ein Pali-Tuch. Du nennst Dich radikal oder auch nicht. Du nennst Dich antifaschistisch oder auch nicht. Jedenfalls trägst Du ein Pali-Tuch. Vielleicht hast Du Dir das gerade gekauft, vielleicht ist es schon eine Weile her. Um auf den [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=numrich.wordpress.com&blog=5450098&post=817&subd=numrich&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Der folgende Text stammt aus einem Flugblatt der <a href="http://www.jungdemokraten.de" target="_blank">JungdemokratInnen/Junge Linke Berlin</a>.</p>
<p>Okay, Du bist etwas verwundert. Du trägst ein Pali-Tuch. Du nennst Dich radikal oder auch nicht. Du nennst Dich antifaschistisch oder auch nicht. Jedenfalls trägst Du ein Pali-Tuch. Vielleicht hast Du Dir das gerade gekauft, vielleicht ist es schon eine Weile her. Um auf den Punkt zu kommen: Jedes Kleidungsstück ist eine Aussage. Jedes Kleidungsstück hat eine Geschichte. Und dieses ganz besonders. Seit die StudentInnen im Jahr 1968 für den Vietcong und gegen die Amerikaner in Vietnam waren, wurde dieses Kleidungsstück langsam poulär. Damals waren so genannte »Volksbefreiungsbewegungen «, wie 1968 bis 1975 in Vietnam, der Fluchtpunkt der Solidarität. »Das vietnamesische Volk kämpft um seine Freiheit«? in den 90er Jahren war es dann »das kurdische Volk«, das um seine Freiheit kämpfte, oder eben »das palästinensische Volk«. Immer mehr ging es dabei um »das Volk«, immer weniger um die Abschaffung von Klassen, Staat, Nation und die Beendigung der Ausbeutung des Menschen durch den Menschen. Komisch irgendwie. In Deutschland sprechen heute vor allem die Nazis von »Volksbefreiung « und berufen sich auf den »gerechten Kampf« des »palästinensischen Volkes« gegen Israel, gegen den Staat der Juden. Und da sind wir angelangt. Bei der Auseinandersetzung zwischen PalästinenserInnen und Israel. <span id="more-817"></span></p>
<p>Bereits zwischen 1936 und 1939 wurde das Kleidungsstück, das ursprünglich nur die ländlichen Fedayin Arabiens trugen, vom Großmufti von Jerusalem unter Strafandrohung bei der eigenen Bevölkerung durchgesetzt. Das Tragen europäischer Hüte wurde verboten. Diejenigen, die sich dagegen wehrten, wurden verprügelt oder erschossen. Die deutschen Nationalsozialisten haben diesen Großmufti finanziell unterstützt. So starteten die Nazis in Berlin eine Pressekampagne »gegen die Teilung Palästinas «. Prompt bedankte sich der Mufti bei den deutschen Nazis: »Schon damit habe die deutsche Regierung dem Kampf der Araber in Palästina um ihre Selbständigkeit einen großen Dienst erwiesen.« Das Pali-Tuch ist der Ausdruck des Kampfes gegen Israel. Die Staatsgründung Israels hat seine Ursache aber nicht etwa, weil die USA unbedingt einen »Brückenkopf« im Nahen Osten brauchten, sondern im europäischen Antisemitismus. Israel ist das direkte Ergebnis der Massenvernichtung des europäischen Judentums durch die nationalsozialistischen Deutschen. Gewöhnliche deutsche Angestellte sorgten für die Funktionsfähigkeit der Gaskammern, gewöhnliche deutsche Soldaten erschossen unterschiedslos Männer, Frauen und Kinder. Gewöhnliche deutsche Hausfrauen ersteigerten »arisierte« Möbel, bezogen die Wohnungen der ermordeten Juden. Da mutet es zumindest seltsam an, wenn die Kinder der einst besiegten Deutschen sich in den 70er und 80er Jahren Palästina als Solidaritätsobjekt aussuchen. Warum gerade Palästina? Weil es indirekt gegen die Juden und ihren sie schützenden Staat ging? Es ist nicht lange her, da standen in der Hamburger Hafenstraße Losungen wie »Boykottiert Israel«. Mit der Solidarität mit Palästina kam das Pali-Tuch nach Deutschland und hat sich bis heute gut gehalten. Was aber ist grundsätzlich von einer »Volksbefreiungsbewegung « wie der palästinensischen zu halten, die sich auf die Fahnen geschrieben hat, den Staat Israel zu vernichten? (Nach einer, monatlich erhobenenen, repräsentativen Umfrage der Friedrich-Ebert-Stiftung befürworten mehr als zwei Drittel der palästinensischen Bevölkerung Selbstmordanschläge gegen israelische Zivilisten.) In Israel hingegen, der einzigen bürgerlichen Demokratie in der Region, können Schwule, Lesben, selbstbewusste Frauen, AtheistInnen und NonkonformistInnen als solche leben. In den arabischen Staaten haben sie keine Chance. Und warum die Nazis heute Palitücher tragen? Weil sie ? na klar ? Antisemiten sind und weil sie viel Bewunderung aufbringen für ein »Volk«, deren Mitglieder bis zur physischen Vernichtung kämpfen für ihren »Boden«, der heilig genannt wird. Da sind die Nazis ein bisschen neidisch, dass sie das nicht haben, diesen mörderischen und mordenden Alltag. Das Palituch ist die Geschichte einer linksradikalen Verirrung oder eines Irrtums. Es ist Zeit, diesen Irrtum zu erkennen und in Zukunft einen Schal von H&amp;M, C&amp;A oder von Vati gestrickt zu tragen. Coole Kids tragen keine Pali-Tücher und haben kein Vaterland.</p>
<p>Zitate aus: Danny Rubinstein: Yassir Arafat, Heidelberg 1996 und Klaus Gensicke: Der Mufti von Jerusalem. Amin el-Husseini und die Nationalsozialisten, Frankfurt/Main 1988.</p>
<p>Auch der <a href="http://bak-shalom.de/" target="_blank">Bundesarbeitskreis Shalom</a> der Partei &#8222;Die Linke&#8220; hat einen Text zum Palituch veröffentlicht, der hier nur in Form von Bildern dokumentiert werden kann. Zum Vergrößern bitte anklicken.</p>
<p><a href="http://numrich.files.wordpress.com/2009/03/palifront2.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-820" title="palifront2" src="http://numrich.files.wordpress.com/2009/03/palifront2.jpg?w=212&#038;h=300" alt="palifront2" width="212" height="300" /></a><a href="http://numrich.files.wordpress.com/2009/03/paliback2.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-821" title="paliback2" src="http://numrich.files.wordpress.com/2009/03/paliback2.jpg?w=212&#038;h=300" alt="paliback2" width="212" height="300" /></a></p>
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		<title>Lieferjunge für eisgekühlte Organe: Thomas Vorbach jettet für einen guten Zweck durch die Welt</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Mar 2009 23:31:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>numrich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Rostock/Berlin – Bei den Johannitern gilt es manchmal, recht exotische Aufgaben zu übernehmen. Zum Beispiel im Hubschrauber als Rettungsassistent mitfliegen oder als Evaluator für Hilfseinsätze durch Krisengebiete stromern. Oder mit einem unscheinbaren Köfferchen durch die Welt jetten. Das macht Thomas Vorbach, 31, für die Rostocker Johanniter und die machen das im Auftrag der Uniklinik. In [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=numrich.wordpress.com&blog=5450098&post=812&subd=numrich&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><a href="http://numrich.files.wordpress.com/2009/03/vorbach1.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-813" title="vorbach1" src="http://numrich.files.wordpress.com/2009/03/vorbach1.jpg?w=300&#038;h=225" alt="vorbach1" width="300" height="225" /></a>Rostock/Berlin – Bei den Johannitern gilt es manchmal, recht exotische Aufgaben zu übernehmen. Zum Beispiel im Hubschrauber als Rettungsassistent mitfliegen oder als Evaluator für Hilfseinsätze durch Krisengebiete stromern. Oder mit einem unscheinbaren Köfferchen durch die Welt jetten. Das macht Thomas Vorbach, 31, für die Rostocker Johanniter und die machen das im Auftrag der Uniklinik. In seinem Koffer frieren menschliche Organe auf crushed ice einem neuen Körper entgegen.<br />
<span id="more-812"></span>Die Liaison mit den Johannitern beginnt 1997: Medizinstudent Vorbach liest an der Uni Rostock einen Aushang, auf dem die Johanniter Ehrenamtliche suchen. Er schreibt eine E-Mail, die Johanniter laden ihn ein und er wird zum Sanitäter auf Sportfesten und Konzerten von PUR bis Punk. Später steigt Vorbach zum Sanitätsdienstleiter auf und bildet Schülerinnen und Schüler für den Schulsanitätsdienst aus. Nebenher engagiert er sich in der Ärztevereinigung Marburger Bund, übernimmt Aufgaben in dessen Landesverband und zeitweilig auf Bundesebene. „Irgendwann kam eine Anfrage aus der JUH-Geschäftsstelle, ob ich eine Organfahrt nach Halle machen kann“, erinnert er sich. „Warum nicht“ sagte er und war von da an Lieferjunge der besonderen Art. Unzählige Male raste er mit Martinshorn und Nieren, Bauspeicheldrüsen und Lebern im Gepäck von Rostock zum Flughafen Berlin-Tegel und zurück. „So eine lange Blaulichtfahrt ist immer anstrengend. Oft hört der Vordermann das Signal nicht, manche gehen nicht beiseite, andere wollen sich hinten dranhängen“, sagt Vorbach. Häufig kutschierte er auch mitten in der Nacht &#8211; wenn die OP-Säle für Organentnahmen frei sind &#8211; Ärzteteams zur Uniklinik, die das jeweils benötigte Organ dem verstorbenen Patienten selbst entnehmen. Weil er vor zwei Jahren nach Abschluss des Medizinstudiums zu seinem damaligen Freund nach Berlin gezogen ist, übernimmt Vorbach seitdem nur noch den Transport von Knochenmark und Stammzellen von Lebendspendern. Die kommen oft aus den USA. Letztes Jahr allerdings musste er sogar Knochenmark aus Australien abholen. So einen Trip bereitet er zusammen mit den Disponenten der Lufthansa vor, denn auch hier drängt die Zeit: 48 Stunden hat er von dem Moment an, wo die Organe entnommen wurden und es gibt eine Menge Formalien zu beachten. So braucht man eine Ausfuhrerlaubnis und eine Sondererlaubnis für die Einfuhr. Ein menschliches Organ wird wie ein Medikament behandelt, dass im Zielland eine Zulassung benötigt. Erschwerend kommt hinzu, dass es keinen international anerkannten Ausweis für Organtransporteure gibt. „Erklären sie mal einem amerikanischen Flughafenpolizisten, dass er mein Handgepäck nicht durchleuchten oder öffnen darf.“ Bei einem Transport kurz nach dem 11. September 2001 hatte Vorbach schon eine Pistole vor der Nase, weil die nervösen Grenzpolizisten die Kabel des elektrischen Thermometers für den Zünder einer Bombe hielten. In so einem Moment hilft Vorbach, dass er auch den US-Pass besitzt &#8211; sein Vater ist Amerikaner, er selbst wuchs bis zum achten Lebensjahr im US-Bundesstaat Virginia auf. Oliver Numrich</p>
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		<title>Johanniter gehen auf Tauchstation &#8211; JUH jetzt mit Froschmännern</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Mar 2009 23:09:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>numrich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die erste Tauchergruppe der Johanniter-Unfall-Hilfe trainiert im holsteinischen Eutin. Zum neuen Einsatzgebiet kam man eher zufällig: Das Technische Hilfswerk löste seine Gruppe auf und unter den Eutiner JUHlern fanden sich Hobbyschnorchler und sogar ein Tauchmediziner. Also übernahm Regionalvorstand Siegfried Noel vom THW die Ausrüstung samt Tauchmobil und jetzt warten Feuerwehr und Polizei schon sehnlichst auf [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=numrich.wordpress.com&blog=5450098&post=804&subd=numrich&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Die erste Tauchergruppe der Johanniter-Unfall-Hilfe trainiert im holsteinischen Eutin. Zum neuen Einsatzgebiet kam man eher zufällig: Das Technische Hilfswerk löste seine Gruppe auf und unter den Eutiner JUHlern fanden sich Hobbyschnorchler und sogar ein Tauchmediziner. Also übernahm Regionalvorstand Siegfried Noel vom THW die Ausrüstung samt Tauchmobil und jetzt warten Feuerwehr und Polizei schon sehnlichst auf die Unterwasserunterstützung der christlichen Hilfsorganisation. <span id="more-804"></span></p>
<p>In Eutin in Schleswig-Holstein ist die erste und bisher einzige Tauchergruppe der Johanniter-Unfall-Hilfe stationiert. Zu ihrem Einsatzgebiet gehören Boots- und Badeunfälle in stehend und fließenden Gewässern, Überschwemmungen, Deichsicherung, Verkehrsunfälle im und am Wasser. Angst dürfe man nicht haben, Respekt schon, sagt Kay Kattoll, 33, der Anführer der neuen JUH-Taucherstaffel. Immerhin geht es bis zu 40 Meter nach unten, mit Sauerstoffflasche auf dem Rücken und häufig mit eingetrübter Sicht. Der Rettungsassistent und Hobbytaucher wurde vor sieben Jahren von Freunden mit dem Tauchvirus infiziert und genießt die „Handylosigkeit“ unter Wasser, die Ruhe im Einklang mit den eigen Plätscher- und Atemgeräuschen. Einem Hai ist zwar noch nicht begegnet, aber immerhin einem Wels, der ihn um eine Kopflänge überragte.  Die Aufgaben, für die er und dreizehn weitere Einsatztaucher zwischen 18 und 33 Jahren, darunter eine Frau, zur Zeit trainieren, sind vielfältig, haben aber wenig mit dem klassischen Aufgaben im Rettungsdienst zu tun. Es geht um die Suche nach Vermisstem, um das Bergen von ins Wasser gefallenen Wertsachen wie Schlüsselbunden oder Telefonen oder verunglückten Fahrzeugen. Auch um das Bergen von Ertrunkenen. Während der Elbe-Flut hat Kattoll in Sachsen Deiche unterhalb der Wasserlinie mit Folien abgedichtet: „Durch die Plane haben sich neben mir riesige Ratten durchgefressen“, erinnert er sich. Einen Teil der benötigten Ausrüstung samt Spezialfahrzeug hat die JUH Ende März für 6.000 Euro dem THW abgekauft, deren Tauchstaffel aufgelöst wurde. Weitere 3.000 Euro mussten in Ergänzungsbeschaffungen wie zusätzliche Taucheranzüge, Vollgesichtsmasken oder Schwimmwesten für die Helfer investiert werden. Dazu hat man eine gebrauchte Bootsschale für den Eigenausbau hat eingekauft. Sie lagert, noch motorlos, im Keller der Eutiner Dienststelle. Insgesamt rechnet Regionalvorstand Siegfried Noel mit 20.000 Euro Investitionskosten und laufenden Kosten von rund 2.000 Euro pro Jahr. „Monetär bringt uns die Taucherstaffel erst mal nichts, aber sie erschließt uns ein neues Helferpotential“, sagt Noel, „und wir binden damit Ehrenamtliche an uns, die sonst nicht gekommen wären.“ Und das reichlich, denn pro Taucheinsatz werden acht Personen benötigt: Zwei ausgebildete Einsatztaucher, zwei Rettungssanitäter, die mit einem RTW am Ufer bereit stehen, ein Reservetaucher, der ins Wasser geht, wenn einer der Einsatztaucher Probleme hat, und ein bis drei Leinen-Leute, die jeweils einen Taucher mittels Zugsignalen durch den See lenken und im Notfall herausziehen. Oliver Numrich</p>
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		<title>Preiswertes Heilmittel für jedes Zipperlein: Wasser</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Feb 2009 13:41:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>numrich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wasser ist nicht allein zum Waschen da. Immerhin besteht der Mensch durchschnittlich zu etwa 70% aus Wasser. Mangelt es an frischer Wasserzufuhr, treten innerhalb kürzester Zeit erhebliche gesundheitliche Probleme auf: von Schwindelgefühl, über Kopfschmerzen bis zu Muskelkrämpfen. Drei Liter soll deshalb jeder Erwachsene täglich zu sich nehmen, bei Hitze und körperlicher Anstrengung durchaus das Drei- [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=numrich.wordpress.com&blog=5450098&post=797&subd=numrich&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Wasser ist nicht allein zum Waschen da. Immerhin besteht der Mensch durchschnittlich zu etwa 70% aus Wasser. Mangelt es an frischer Wasserzufuhr, treten innerhalb kürzester Zeit erhebliche gesundheitliche Probleme auf: von Schwindelgefühl, über Kopfschmerzen bis zu Muskelkrämpfen. Drei Liter soll deshalb jeder Erwachsene täglich zu sich nehmen, bei Hitze und körperlicher Anstrengung durchaus das Drei- bis Vierfache. Doch Wasser wirkt auf vielfältige Weise positiv auf den menschlichen Organismus.</p>
<p><strong>Kneipp</strong><br />
„Bringe nie kaltes Wasser an einen kalten Körper“ &#8211; eine der wichtigsten Kneipp-Regeln und zugleich die am häufigsten missachtete, sagt Gudrun Beckmann, Vorsitzendes des Berliner Kneipp-Vereins.</p>
<p><span id="more-797"></span>Denn erst wenn der Körper sich erwärmt hat durch Bewegung oder Wasseranwendung, dürfe die Abkühlung erfolgen. Wasser ist bei Kneipp kein Wundermittel, sondern lediglich Träger von Wärme und Kälte, die thermischen Reize sollen den Körper heilen und das schon seit gut 117 Jahren.  So lange gibt es den Verein in Berlin schon und fast so lange ist Physiotherapeutin Beckmann bereits Mitglied. Zurzeit registriert sie ein neu erwachtes Interesse an Kneipps Theorien. So wurde ein Kneipp-Lehrstuhl an der Charité eingerichtet und die Zahl der zertifizierten Kneipp-Kindergärten in Berlin ist auf 30 angewachsen. Doch zu Kneipp gehören nicht nur warmes und kaltes Wasser, seine Theorie fußt auf den fünf Säulen Wasser, Bewegung, Vollwerternährung, Heilkräuter und Entspannung.  Deshalb lernen die Kinder in den Kneipp-Kitas, die jeden Tag Güsse machen und zweimal in der Woche in die Sauna gehen, auch Entspannungstechniken kennen „Sie brauchen das heutzutage noch viel mehr als früher“, sagt Beckmann, „denn sie sind viel zu lange wach und leiden schon früh unter Stress.“ Bei Erkältungen ohne Fieber empfiehlt Beckmann temperaturansteigende Fußbäder. Dazu die Beine in ein hohes Gefäß stellen, das mit Wasser mit einer Anfangstemperatur von 34 Grad (Badethermometer!) gefüllt ist. Innerhalb von 20 Minuten muss nun heißes Wasser dazugegeben werden, bis es 41 Grad hat. Danach Wollsocken anziehen und mit einer Tasse heißen Tee ins Bett legen. Das Aufheizen stimuliert die Abwehrmechanismen.</p>
<p><strong>Thermen</strong><br />
Gerade wenn es draußen ordentlich kalt ist, fliehen die Menschen gerne in Thermalquellen, um sich im heißen Wasser wohlig aufwärmen zu lassen. Rund um Berlin gibt es zahlreiche Bäder und Thermen, die zu einem Tages- oder Wochenendausflug einladen. So zum Beispiel die NaturTherme Templin, die Badevergnügen in bis zu 35 Grad warmer Thermalsole bietet. Die aus 1.650 Meter Tiefe geförderte Sole wirkt mit einem Salzgehalt von 3 bis 6 Prozent angeblich positiv auf Herz und Kreislauf. Oder die SaarowTherme in Bad Saarow, die mit der größten zusammenhängenden Thermalsolefläche von Mittel- und Norddeutschland lockt. Eine Übersicht aller Thermen und Bäder rund um Berlin mitsamt der Erreichbarkeit mit dem öffentlichen Nahverkehr findet sich unter <a title="Themen rund um Berlin" href="http://www.s-bahn-berlin.de/events/guides_thermen.htm" target="_blank">hier</a>.</p>
<p><strong>Wassershiatsu</strong><br />
Wie wäre es mit Wassershiatsu, das zum Beispiel die Kreuzberger Heilpraktikerin Andrea Volz anbietet. Im 35 Grad warmen Wasser lenkt sie ihre Kunden langsam durchs Wasser, durch sanfte Massagen und Aktivierung von Akupunkturpunkten wird das „Chi“ stimuliert und in Harmonie gebracht. „Man hat dabei das Gefühl von Geborgenheit, Raum- und Zeitgefühl lösen sich auf und man kann vor sich hinträumen“, beschreibt die Heilpraktikerin diese spezielle Form des Shiatsu. Ihren Klienten geht es vor allem um die entspannende, meditative Wirkung der Behandlung. Behutsam werden fließende Bewegungen ausgeführt, so dass die Patienten sich wie zurückversetzt in den Mutterbauch fühlen und komplett abschalten können. Durch die tiefe Bauchatmung und dem Wasserdruck von außen wird der Stoffwechsel angekurbelt. Verspannungen und Blockaden können so sanft gelöst werden.</p>
<p><strong>Nasendusche &amp; Inhalation</strong><br />
Nasen lieben warmes Salzwasser. Darin könnten sie baden. Gerade im Winter, denn dann haben sie es besonders schwer: Schnupfen setzt ihnen zu und sie leiden unter der trockenen Heizungsluft in Innenräumen. Dagegen hilft am besten eine Spülung mit warmen Wasser, in dem eine Messerspitze Kochsalz aufgelöst wurde. In der Apotheke gibt es spezielle Nasenduschen mit „Einfüllstutzen“, die das erste Mal erleichtern. Schließlich mutet es wenn nicht befremdlich, so wenigstens unappetitlich an, erst das eine, dann das andere Nasenloch mit Warmwasser zu fluten, um festgesetzte Bakterien und überflüssiges Sekret heraus zu spülen. Doch es ist eine Wohltat. Für die übrigen Atemwege bietet sich das Inhalieren von Wasserdampf an. Jede Mutter hat da ihr Geheimrezept für die beste Inhalationsmischung. Zu den Standardzutaten, die in einer Schüssel mit heißem Wasser übergossen werden, gehören: Chinesische Tropfen, Honig, Salz und ein Beutel Kamillentee. Handtuch drüber werfen und den Dampf tief einatmen. Balsam für die Mund, Rachen und Lunge.</p>
<p><strong>Heilwasser</strong><br />
Neben ihren fünftausend Brotsorten ist den Deutschen das Trinkwasser das liebste Lebensmittel. Sie unterscheiden nicht nur Mineral- und Tafelwasser (bekanntlich eine sprachliche Überhöhung des Leitungswassers), sondern auch Heilwasser, das sogar den Status von Arzneimitteln genießt. Dafür muss der Abfüller wenigstens eine vorbeugende, lindernde oder heilende Wirkung nachweisen. Heilwasser wirkt, indem es den Stoffwechsel stimuliert und – je nach Zusammensetzung &#8211; Magen, Darm und Nieren anregt. Es wird aus unterirdischen Quellen abgefüllt und enthält besonders viele wertvolle Mineralstoffe und Spurenelemente, die bereits gelöst sind und so rasch vom Körper aufgenommen werden können.</p>
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